Mit dem Ende des Tages und dem Untergang der Sonne, verlässt uns die mächtige Lichtquelle am Himmel für eine Weile. Sie gibt damit die Bühne frei für die Nacht. Es kommt die Zeit der Dunkelheit, aber auch die Zeit der vielen, kleinen, menschengemachten Lichter, um diese aufzuhellen. 

Am Tage waren es Licht und Schatten, die man beobachtete, um sie in einem Foto einzufangen, jetzt bewegt man sich in diesen Schatten, den Blick suchend zu den Lichtern gerichtet. Dinge die im Schein der Sonne banal erschienen, inszenieren sich, in der anderen Lichtumgebung der Nacht, ganz neu. Vieles wirkt geheimnisvoll, denn die Schatten verhüllen, Bewegungen verwischen, während gleißende Fassaden blenden. Darum herum, noch mehr Dunkelheit.

Wir sind keine nachtsehende Spezies, aber wir haben Kameras, mit denen wir diese Umgebungen erforschen können. In den Aufnahmen, aus dieser nächtlichen Lichtwelt, leben die Dinge ein anderes Leben als am Tag. Und der Mensch, wie bewegt er sich durch die Nacht? Möchte er der Finsternis trotzen, oder lässt er sich von den Schatten einhüllen. Diese Beobachtungen möchte ich in diesen Bildern teilen.

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